Wilhelm Hauff und seine Geisteskinder

Diese Grafik (Original-Composition von Arnold Baldinger in Stuttgart) habe ich in einer Zeitschrift aus dem Jahr 1885 gefunden. Sie zeigt den hauptsächlich als Märchendichter bekannten Schriftsteller Wilhelm Hauff (1802-1827).

Er schrieb in seinem kurzen Leben mit „Lichtenstein“ außerdem einen damals sehr populären historischen Roman.

Erzählungen wie „Jud Süss“, „Mittheilungen aus den Memoiren des Satan“ und „Abner, der Jude, der nichts gesehen hat“ tragen stark judenfeindliche Züge. „Jud Süss“ diente als Vorlage für einen antisemitischen Propagandafilm der Nazis.

Wilhelm_Hauff

Grössere Ansicht? Bild anklicken!

Das Blatt zeigt Szenen aus folgenden Werken Hauffs (im Uhrzeigersinn, rechts oben beginnend):

  • Jud Süss
  • Phantasien im Bremer Rathskeller
  • Das Bild des Kaisers
  • (Bild des Grabes Hauffs auf dem Hoppenlaufriedhof in Stuttgart)
  • Satan und der ewige Jude
  • Typen aus den Märchen
  • Lichtenstein

Natürlich finden Sie in meinem Antiquariat immer wieder einmal Bücher von Wilhelm Hauff – kommen Sie doch einfach einmal stöbern (hier klicken)!

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 10.0/10 (1 Bewertung)
Wilhelm Hauff und seine Geisteskinder, 10.0 out of 10 based on 1 rating
Über Martina Berg (409 Artikel)
Gebrauchtbuchhändlerin, Fotografin, Autorin und Bloggerin aus dem Lipperland. Mein Internet-Antiquariat "Die Bücher-Berg" finden Sie unter www.martinaberg.com. Eine Übersicht meiner weiterer Projekte finden Sie rechts im Menü.

1 Kommentar zu Wilhelm Hauff und seine Geisteskinder

  1. Diese Abbildung wurde schon 1877 in Nummer 46 der „Gartenlaube“, S. 773 abgedruckt, als begleitende Illustration zu Eduard Schmidt-Weißenfels‘ Hauff-Aufsatz anlässlich des 50. Todestages des Dichters. Es ist nicht sicher, ob diese Porträtierung schon vorher und an anderem Ort veröffentlicht wurde.
    Freundliche Grüße
    Roland Berbig.

    VA:F [1.9.22_1171]
    Rating: 0.0/5 (0 Bewertungen cast)

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*