Einladungskarten zum Geburtstag – ja oder nein?

Man kennt es noch vom Kindergeburtstag. Bevor eine Party losgeht, musste eingeladen werden und dafür wurden Einladungskarten auf dem Schulhof unter den Freunden in der Klasse verteilt. Dabei gab es schon so manches Mal Streit, denn oft wurden nicht alle eingeladen und die Kinder ohne Karte fühlten sich verletzt.

Foto: © fotolia | Urheber: Studio Romantic

Im Erwachsenenalter gibt es zum Glück nicht mehr so leicht Streit. Einladungen zum Geburtstag werden oft mündlich rausgegeben nach dem Motto „Ich hab nächste Woche Geburtstag, wollt ihr an dem Wochenende vorbeikommen?“. Außerdem ist es längst nicht mehr gegeben, dass alle Gäste auch kommen, denn oft sind die Freunde schon auf Wochen hinaus verplant und wenn es sich um eine große Feier handelt, dann muss die Einladung schon längere Zeit im Voraus ausgegeben werden. Aber auch wenn man nur eine kleine Feier geplant hat – wie lädt man die Gäste am besten ein? Traditionell mit Karte oder vielleicht doch über das Internet?

Mit Karte einladen

Wer den traditionellen Weg gehen möchte, der lädt seine Freunde mit Einladungen für den runden Geburtstag oder zum Kindergeburtstag ein. Hier kann man sich für die Gestaltung Anregungen holen. Der Vorteil der Karte ist, dass es sich um etwas Handfestes handelt. Wer eine Karte erhält, der kann am Ende nicht sagen, dass er nichts von der Einladung wusste, da er oder sie nicht auf facebook ist oder nicht regelmäßig die E-Mails abholt. Außerdem ist die Einladung mit einer Karte sehr persönlich. Mit einer eigenen Gestaltung gibt man den Gästen zu verstehen, dass man sich für sie Mühe gegeben hat und sich auch bei der Planung der Party ins Zeug legen wird.

Einladen über das Internet

Heutzutage ist es sehr beliebt, soziale Medien oder E-Mails zu nutzen, um für den Geburtstag einzuladen. Das hat seine Vorteile, aber auch einige Nachteile. Zum einen bietet eine Online-Einladung eine gute Übersicht, da man dort immer sehen kann, wie viele Leute zugesagt haben und wer nicht kommen kann. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit „nicht sicher“ anzukreuzen, sodass sich am Ende vielleicht auch der Gastgeber nicht sicher ist, wer alles zur Party kommt. Daneben wirkt eine Einladung bei facebook vielleicht auch etwas unpersönlich und kann sehr leicht übersehen werden, sodass es sich auf jeden Fall lohnt, die Gäste noch einmal zusätzlich anzuschreiben, damit jeder von der Einladung weiß.

Bei der Einladung per E-Mail ist es einfach, zu überprüfen, wer die Nachricht erhalten hat, denn mit einer E-Mail kann man dem Empfänger auch eine Bitte zur Empfangsbestätigung senden und denjenigen zusätzlich um eine Zu- oder Absage bitten.

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Über Martina Berg (401 Artikel)
Gebrauchtbuchhändlerin, Fotografin, Autorin und Bloggerin aus dem Lipperland. Mein Internet-Antiquariat "Die Bücher-Berg" finden Sie unter www.martinaberg.com. Eine Übersicht meiner weiterer Projekte finden Sie rechts im Menü.

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