Bleicher Tod

Neuer Thriller von Andreas Winkelmann: Gefangen in der Dunkelheit: Ein junges Mädchen ahnt, dass ihr Leben bald vorbei sein wird – nur um festzustellen, dass es Schlimmeres gibt als zu sterben! Derweil erfährt Kriminalkommissarin Karminter von einer erschreckenden Studie: Einer von fünfundzwanzig ist ein potentieller Psychopath. Eine Erkenntnis, die sich bald in blutige Praxis verwandelt: Kurz darauf wird sie zu einem Tatort gerufen und zur entstellten Leiche eines seltsam bleichen Mädchens …

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Eine Bibliothek ganz aus Holz

Einen Schatz nicht aus Gold und Silber, sondern aus Pflanzenteilen und Holz hütet das Naturkundemuseum Kassel im Ottoneum: die Schildbachsche Xylothek.

Das Innere eines Holzbuches aus der Xylothek - Naturkundemuseum im Ottoneum

Was ist eine Xylothek? Das Wort stammt aus dem Griechischen und besteht aus den Begriffen „xylon“ für Holz und „theke“ für Aufbewahrungsort. Es bezeichnet eine naturkundliche Sammlung von Holz und anderen Bestandteilen eines Baumes. Dabei sind die einzelnen Exponate in Buchform gestaltet und jeder Band besteht aus den Bestandteilen einer einzelnen Baumart.

Herbarien waren die ersten Pflanzensammlungen

Die ersten Pflanzensammlungen wurden bereits im Mittelalter zusammengetragen. Meist waren es Mönche, die in den Klöstern umfangreiche Herbarien anlegten. Die ersten reinen Holzsammlungen sind aus dem 18. Jahrhundert belegt. Diese sogenannten Holz-Cabinette waren reine Sammlerstücke, die noch keinen wissenschaftlichen Zwecken dienten. Als zur Zeit der Aufklärung das Interesse an der Natur wuchs, ging man systematischer vor. Ab etwa 1771 begann Carl Schildbach mit der Anfertigung seiner „Sammlung von Holzarten, so Hessenland von Natur hervorbringt“.

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Scripophilie – vom Sammeln historischer Wertpapiere

Historische Wertpapiere sind an der Börse keinen Cent mehr wert. Sammler zahlen heute Liebhaberpreise für die dekorativen Finanz-Dokumente.

Scripophilie (von engl. scrip „Einzahlungsbeleg“ und agr. φ?λος phílos „Freund oder Liebhaber“) heißt die Sammelleidenschaft für alte Finanz- und Wirtschaftsdokumente, speziell für historische Wertpapiere. Geprägt wurde dieser Begriff 1978 im Rahmen eines Preisausschreibens, das die Londoner Times veranstaltete.

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1602 entstand die erste Aktiengesellschaft

Mit der „Erfindung“ der privaten Kapitalgesellschaften wurde 1602 eine neue Epoche der Wirtschafts- und Finanzgeschichte eingeläutet. Die Niederländische Vereinigte Ostindische Gesellschaft beteiligte in diesem Jahr erstmals auch private Kapitalgeber an ihren Geschäften, indem sie Aktien herausgab. Die älteste erhaltene Aktie der Welt stammt aus dem Jahr 1606, ist ebenfalls von der Vereinigten Ostindischen Companie (VOC) und befindet sich in Privatbesitz.

Gesammelt werden alte Aktien, Anleihen, Kuxe, Schecks und Wechsel

Ein Scripophilist sammelt alte Aktien, Anleihen, Optionsscheine, Kuxe, Schecks oder Wechsel (sogenannte Nonvaleurs). Ein Randgebiet sind finanzhistorisch interessante Belege wie zum Beispiel Frachtbriefe, Börsenkursblätter oder Firmenstatuten.

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