Das Jahr der stillen Sonne

Kurzrezension des antiquarischen Science Fiction-Romans “Das Jahr der stillen Sonne” von Wilson Tucker

Titelbild "Das Jahr der stillen Sonne"

Leidlich spannender Zeitreise-Roman. Allerdings fehlten mir ein wenig die Paradoxa und Konflikte, die sich aus einer Zeitreise zwangsläufig ergeben müßten. Gereizt hat mich vor der Lektüre die Tatsache, dass die Zeitreisenden aus den 1970er Jahren (der Roman erschien 1970) in die Zeit um die Jahrtausendwende (also unsere Gegenwart) reisten. Die Schilderung der von Krieg und Gewalt geprägten Zukunft ist aber nicht besonders originell.

Alles in allem eine ganz nette Lektüre – ich werde das Buch aber mit Sicherheit nicht nochmals lesen. Und so ist es in meinem Internet-Antiquariat gelandet:

Wilson Tucker: Das Jahr der stillen Sonne

 

Challenge: Read… the classics!

Zum ersten Mal werde ich an einer Buchchallenge teilnehmen, um meinen Stapel ungelesener Bücher (SUB) mal ein wenig abzubauen. Und so ein kleiner Wettbewerb spornt doch etwas mehr zum Lesen an.

Worum geht es? Ganz einfach: aus einer vorgebenen Liste mit Büchern, die das Prädikat “Kassiker” mehr oder weniger verdient haben, soll alle 2 Monate mindestens ein Titel gelesen werden. Das sind 6 Titel in 12 Monaten – und das sollte doch wohl zu schaffen sein, oder?

Folgende Titel habe ich mir für meine Lektüre ausgewählt:

  1. Hemingway: Der alte Mann und das Meer (gelesen 07.01.2012)
  2. Twain: Bummel durch Europa
  3. Feuchtwanger: Die häßliche Herzogin
  4. Kafka: Der Prozess
  5. Austen: Stolz und Vorurteil
  6. Dickens: Große Erwartungen

Mal schauen, ob ich das durchhalte – die Idee finde ich jedenfalls klasse!

Erster Fortschrittsbericht (08.01.2012): Hemingways “Der alte Mann und das Meer” habe ich bereits gelesen (ist aber ja auch nur ein Kurzroman) und eine kleine Rezension dazu geschrieben. Die findet ihr hier. Jetzt werde ich mich Kafka zuwenden – davor habe ich ein wenig Bammel, da mich das an meine Schulzeit erinnert – dort war er ungeliebte Pflichtlektüre.